Premnitz von 1375 - 1914
Auf dem Baugelände der jetzigen Siedlung, beim Bau der Eisenbahn, bei
Bauarbeiten in der Havelaue und in der jetzigen Ernst-Thälmann-Str. fand man
Urnen, deren Inhalt darauf hinweist, dass die Gegend um Premnitz seit etwa 3.000
Jahren bewohnt ist.
1450 sind die Gutsrechte auf
einen Lantin übergegangen

im 16. Jahrhundert auf einen
von Arnstedt
ca. 1610 auf Hans von Treskow
1754 hat der letzte von Treskow
das Dorf Prednitz mit dem Gute Milow an den Fürsten Moritz zu Anhalt-Dessau
verkauft
1760 hatte Prednitz 14 Bauern
und 10 Kossäten (30 Jähriger Krieg)
Wilhelmine von Anhalt erbte das Dorf, da nannte man das Dorf schon Prämenitz
Ende des 17. Jahrhunderts hatte
Premnitz 9 Ganz- und 6 Halbbauern, 8 Ganzkossäten und 8 Kätner, 17 Einleger,
einen Krug, 110 Morgen Holz, 43 Feuerstellen und 286 Einwohner
1828 wurde Premnitz von einer
Feuersbrunst heimgesucht - der größte Teil des Ortes wurde damals vernichtet
1840 - 1850 wurden durch
Seperationen (Flurbereinigung) 139 Morgen für gemeinnützige Zwecke
festgelegt-25 Höfe wurden in dieser Zeit neu aufgebaut
1888-1912 blühte die
Ziegelindustrie in Premnitz
Um die Jahrhundertwende (19.Jh.) hatte Premnitz rund 600 Einwohner
Verkehrsverbindungen
1816 wurde die Bergstraße
angelegt
1828/29 wurde die Hauptstraße
angelegt
1844 die Döberitzer Straße
1869 die Chaussee
Rathenow-Premnitz-Milow
1897 wurde sie weitergeführt
nach Brandenburg
1901 wurde mit dem Bau der
Brandenburgischen Städtebahn begonnen
Am 25.März 1904 wurde die
Bahnstrecke eröffnet
1913 bekam Premnitz
elektrisches Licht |